DIABETES & DER GLYKÄMISCHE INDEX


 

Die Zuckerkrankheit ist eine häufige Erkrankung, bei der der Blutzuckerspiegel, und genauer gesagt der Glucosespiegel im Blut über den normalen (gesunden) Wert steigt. Es wird geschätzt, dass etwa 900 000 Menschen in Australien an Diabetes leiden, wobei die meisten die Typ-2 Diabetes mellitus haben.  In Polen leiden daran ca. 1,5 Mio. Menschen, wobei sich die meisten nicht dessen bewusst sind, deshalb kann diese Zahl wesentlich größer sein[1].

Bei den Ernährungsempfehlungen für Diabetiker wird auf den Verzehr von hauptsächlich naturbelassener Kost hingewiesen, wie Obst, Gemüse, mageres Fleisch, fettarme Milchprodukte, Nüsse und Getreide. Produkte, die möglichst im geringen Masse verarbeitet wurden, haben in der Regel den kleinsten Einfluss auf den Glucosespiegel im Blut.

Vielleicht haben Sie von dem Glykämischen Index (IG) gehört, der ein Maß für die Bestimmung des Glucosespiegels im Blut ist, die von Lebensmitteln stammt, die wiederum verwertbare Kohlenhydrate enthalten. Er spiegelt die Schnelligkeit wider, mit der Kohlenhydrate ins Blut gelangen. Der IG der Pilze ist so niedrig, dass er unter normalen Bedingungen bei Menschen nicht messbar ist. In Wirklichkeit, um korrekte Laborwerte für den IG der Pilze zu erreichen, müssten 12 kg Pilze in weniger als 10 Minuten verzehrt werden!

Der niedrige IG-Wert der Pilze bedeutet, dass jeder, und besonders Diabetiker, sie essen können, ohne jeglichen Einfluss auf den Glucosespiegel im Blut befürchten zu müssen. Da der Kohlenhydrategehalt bei Pilzen sehr niedrig ist, gleicht ihr IG-Wert dem Null. Anders ausgedrückt, der Verzehr von Pilzen hat keinen realen Einfluss auf den Glucosespiegel im Blut.

Wissenschaftler von der University of Western Sydney entdeckten, dass Pilze bei Versuchstieren den Cholesterin- und den Glucosespiegel zu senken halfen, wahrscheinlich aufgrund der Ballaststoffe, die sie enthalten (Jeong 2010).

Pilze bringen jedem Zuckerkranken einen großen gesundheitlichen Nutzen. Zum Beispiel, sie enthalten kein Cholesterin, sind praktisch frei von Fetten, dafür liefern sie große Mengen an Antioxidantien, die helfen können, das Risiko der Erkrankung an Herzkrankheiten zu senken, die bei Diabetikern häufiger vorkommen.

 

Als Kaliumquelle und praktisch ohne Salz können Pilze den Blutdruck auf einem angemessenen Niveau aufrechterhalten. Da ihr Kilojoule-Gehalt sehr niedrig ist, wird an Ihrer Taille kein Fett angesetzt. Pilze eignen sich hervorragend zur Kontrolle der Körpermasse, weil sie niedrigen Fettgehalt hat, das wiederum niedrigen Brennwert und niedrige Energiedichte aufweist[2].

FÜGEN SIE ALLE IN PILZEN ENTHALTENEN VITAMINE UND MINERALSTOFFE HINZU UND SIE HABEN DAS SUPERFOOD


[1] http://wss.olsztyn.pl/stronywww/cuk/statystyka.html [Zugang: 10.01.2013]

[2] Energiedichte = Energiemenge in einem Gramm eines Nahrungsmittels (kcal/g)

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